Ein wunderschöner und warmer Tag kündigte sich an, also auf zur nächsten Etappe. Damit wir die Tour um einen Tag verlängern konnten und weil Ändu auf seiner Wunschliste noch die Tour Mont Fallère hat, beschlossen wir, eben diese Umrundung hier einzuschalten. Ich habe genau die gleiche Runde bereits letztes Jahr gemacht.


Panorama vom Pointe de Chaligne


Zum Anfang stand wiederum der elend steile und lange Anstieg zur Tsa de Flassin an. 1'000 hM mit immer zwischen 15 und 20 % Steigung.


Wir gingen's gemütlich an, um nicht bereits heute alle Kräfte für den Rest der Woche zu verpuffen.


Die letzten fahrbaren Meter. Hinten oben ist bereits der Übergang zu sehen, welchen wir anstreben.


Letzte Vorbereitungen für die nächsten 500 hM, die nur schiebend oder tragend bewältigt werden können...


...mit ein paar kurzen fahrbaren Abschnitten.


Im oberen Teil ist dann definitiv Bike schultern angesagt. Als nächstes erreicht man den Col de Vertosan auf 2'695 M.ü.M. Aber der Aufstieg ist noch nicht fertig.


Knapp unterhalb des Mont de Vertosan haben wir dann die Höhe erreicht. Leider war der Blick rüber zum Mont Blanc durch Wolken verdeckt.


Eine kleine Rast haben wir verdient...


...bevor es in die sehr schöne und abwechslungsreiche Abfahrt...


...zum Rifugio Mont Fallère ging. Ein wunderschöner Ort mit viel Betrieb an diesem schönen Sonntag.


Nach einigen kurzen Gegenanstiegen geht's wieder auf super Trails fliessend weiter...

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...an den Lac Fallère...


...und weiter Richtung Chaligne. Einfach nur herrlich diese Trails.


Der erste Aufstieg zum Col de Métz war im oberen Teil wiederum nur tragend zu schaffen.


Blick zum Pointe de Métz. Wir wollten aber auf die andere Seite hoch...


...zum Pointe de Chaligne.


Pointe de Chaligne auf 2'607 M.ü.M. Wir geniessen einen wunderbaren Rundblick über alle Täler. Bei wolkenlosem Himmel würde man das Matterhorn sehen.


Und dann kam wieder diese Abfahrt, von welcher ich Ändu schon lange vorschwärmte. Er freute sich sicher auch schon diebisch darauf. 


Im ersten Teil geht es über den Col de Tardiva und die Crête de Tardiva noch relativ moderat runter, jedoch teilweise auf einem äusserst schmalen Graspfad.


Bei diesem grossen Spiegel oder was es auch immer ist, ging es dann aber richtig runter.


Obwohl nicht höher gelegen, wachsen hier Edelweiss.


Oben nochmal der Spiegel, welcher von weit her im Aostattal sichtbar ist.


Ein Trailfeuerwerk vom Feinsten, etwas vom Besten was ich im Aostatal gefunden habe und weit oben auf meiner Top-Liste. Die Bilder sprechen für sich.


Beim obligaten Bierchen liessen wir das erlebte Revue passieren und liessen die Seele baumeln.


34,1 km, 5h43', 2'279 hM