Diese im Netz als Banzaitrail zu findende Tour habe ich letzten Oktober auch bereits mal abgefahren. Etwas vom schönsten was ich bisher gemacht habe und ich nahm mir vor, den Trail unbedingt nochmals zu machen. Nun war es soweit.


Panorama vom Passo Invergneux Richtung Norden

Unmittelbar nach der gestrigen Tour fuhr ich mit dem Camper ins Val Cogne nach Valnontey. Ein wunderschöner Ort als Ausgangspunkt, viel ruhiger als in Cogne.


Auf Teerstrasse fuhr ich via Cogne nach Lillaz, wo dann der richtige Aufstieg begann. Ein schön angelegtes Teersträsschen schlängelt sich in Serpentinen ins Val Urtier.


Nach der ersten Steigung kommen immer wieder Flachstücke, fast nach jeder Kurve andere schöne Ausblicke, diese Kapelle, kleine Siedlungen, Wasserfälle.


Nochmals einige Serpentinen neben einem Wasserfall hoch...


...dann gelangt man auf eine Hochebene, von welcher man wiederum einige Möglichkeiten und Pässe zur Auswahl hat. Col Pontonet, Col de Fenis oder Colle della Tersiva sind Transalpgängern sicher ein Begriff.


Bald zweigt der Wanderweg zum Invergneux ab. Weite Teile auf dem Trail können noch gefahren werden.


Passo Invergneux auf 2'902 M.ü.M. Einmal mehr ein wunderschöner Ort um zu rasten und zu geniessen. Die Vorfreude auf das Kommende war riesengross.


Und es war einfach wieder himmlisch dieser Trail. In gemächlichem Tempo geniesse ich jeden Meter, halte an und bin in einem Traum.


Dann diese kleine Geländestufe hinten links, auch noch alles fahrbar.


Kleine schöne Alp, welche dann doch schon ziemlich bevölkert war. Von hier weg hatte es auch viele Wanderer auf dem Weg, aber wie ich es aus dem Aostatal gewohnt bin, alle sehr freundlich, man grüsst sich, nimmt Rücksicht, einfach nur toll.


Hammertrail durch diese kleine Schlucht, Spass pur.


Um eine nur schiebbar zu bewältigende Gegensteigung zu umfahren, wechselte ich diesmal bei der Alp Tchezeu auf die rechte Talseite. Hat sich definitiv gelohnt.


Leider hat der schönste Trail mal ein Ende und in Gimillan kommt schon Cogne in Sicht. Von hier musste ich dann noch zu meinem Ausgangspunkt hochfahren, ein gemütliches ausrollen.

Die Gefühle auf und nach einer solchen Tour lassen sich nicht in Worte fassen. Auch die Bilder im Nachhinein wiederspiegeln nur schwach die wahren Eindrücke.

37 km, 1'548 hM, 3h53'