Nach der Tour vom Samstag und inspiriert durch den Aufenthalt von Spoony im Val de Bagnes wollte ich unbedingt auch diese Tour rund um den Lac Mauvoisin machen.


Grandioses Panorama Richtung Grenzalpenkamm zum Aostatal mit dem Fenêtre de Durand über dem Seelein.

Ich startete wiederum sehr früh, nämlich um 6:15 Uhr Richtung Staumauer Mauvoisin.  


Es war herrlich kühl und sehr angenehm im Aufstieg. Blick zurück zum Hotel Mauvoisin.


Ab der Staumeuer führt die Strasse durch viele Tunnels mit immer wieder schönen Ausblicken ins Tal.


In diesem Tunnel schiesst eine Unmenge Wasser mit grosser Wucht in einem Kanal unter der Strasse durch in den Stausee. Imposantes Schauspiel.


Dazwischen wieder der offene BLick über den Stausee Richtung Talende.


Und nochmals ein Tunnel mit Schaufenster in einen Wasserfall.


Am Ende des Stausees steigt die Strasse angenehm an und führt in vielen Kehren immer höher. Dazwischen passiert man die Abzweigung zum Fenêtre de Durand, welches auch noch mal auf meinem Programm steht.
Und der geübte Kenner hats vielleicht bemerkt, im Vordergrund steht mein neues Zweitbike, ein Scott Scale mit 27,5" und XTR-Ausrüstung, 2x10 Gänge und 10,5 kg schwer. Eine Co-Produktion Mändu von 2-Rad-Gerber und Scott extra für mich.


Zum ersten Mal an der Sonne geniesse ich die einmalige Stimmung. Diese Einsamkeit und Ruhe kann man nicht in Bildern einfangen, für mich ein gewichtiger Grund, wieso ich so gerne auch anstrengende Touren in höhere Gebirge unternehme.


Technik und Natur vereint


Bei der Cabane de Chanrion genoss ich auf der Terrasse einen warmen Kaffee und sog die Stimmung in mir auf.

Übrigens kann alles über die Nutzung der Wasserkraft am Mauvoisin und wieso die Cabane de Chanrion einen Veloständer hat, in diesem Beitrag von Spoony verfolgt werden.


Kurz nach der Cabane ist der Weg fertig und nun beginnen die Trails. Abwechslungsreich führt der Weg...


...fast an den Fuss des Glacier du Brenay. Vor ein paar Jahren hätte man hier noch den Gletscher queren müssen.


Spektakuläre Passage der Flanke entlang an den Fuss der Treppe...


...zum Col de Tsofeiret. Das letzte Stück über die Treppe und den Weg sind sehr steil und braucht noch einige Körner.


Col de Tsofeiret auf 2'628 M.ü.M. Von hier ging's nur noch runter zum Lac de Tsofeiret und wunderschön hoch über dem Stausee entlang. Wie bereits Spoony beschrieben hat, ist der Trail ziemlich lange sehr verblockt und nur mühsam zu befahren. Man muss weite Teile schieben...


...bevor daraus dann ein wunderschöner flowiger Trail wird.


Runter an den See kann man dann wählen zwischen einem breiteren Bewirtschaftungsweg oder diesem sensationell angelegten Wanderweg. Die Spitzkehren sind zum Teil so eng, da hätten sogar noch die bekannten Cracks ihre liebe Mühe, in einem Schwung durchzukommen.


Mit ihr sprach ich noch ein paar Worte. Sie war sehr unzufrieden über die lästigen Fliegen und wollte einfach nur nach Hause.


Nun führte eine Strasse wie auf der anderen Seite durch viele Tunnels zurück auf die Staumauer. Schön zu sehen, wo der Weg am Morgen durchführte.


Nochmals der Blick von der Staumauer ins Tal hinein...


...und runter Richtung Campingplatz, welcher ganz im Hintergrund zu sehen ist. 

Nach 32 km und 1'349 hM in 3h57' blickte ich auf eine wunderschöne Tour im einsamen Hochgebirge zurück.

Das wunderschöne Bikewochenende in den Walliser Alpen war leider schon wieder zu Ende. Aber für die nächsten Wochenenden Ende Juli und Anfang August habe ich bereits wieder neue Touren im Auge, vornehmlich im Wallis, bevor es dann Mitte August wieder für eine Woche ins Aostatal geht.