Nach Weihnachten nutzten wir nochmals das frühlingshafte Wetter und fuhren abermals ins Wallis. Von Rotscher erhielt ich diesen Tip, er fuhr die Tour bereits hier. Mit Aschi und Res kamen zwei Kumpels von den Trailblazern mit.

Wir starteten in Sierre gleich hinter dem Bahnhof und fuhren durch die Rebberge hinauf zur ersten Suone. Im Hintergrund erkennt man die beiden grünen Buschstreifen, durch den unteren fuhren wir nach Varen und durch den oberen dann zurück. Bald waren wir an der Sonne und konnten unsere Tenues auf zumindest unten kurz reduzieren.

In Varen gilt es auf der Teerstrasse Richtung Pfarschong ein paar Höhenmeter zu überwinden, bevor es dann auf den Trail entlang der Bisse de Varone einbiegt.

Aschi im Doppelpack (Fotomontage mit Gimp)

Wunderschöne Suonentrails wie aus dem Bilderbuch.

Weiter entlang der Bisse Neuf ging's nach Chermignon, wo wir auf den Trail an der Grand Bisse de Lens stiessen.

Wunderschöne Aussicht hoch über dem Wallis und in die südlichen Alpen.

Den Abstecher hinauf zum höchsten Punkt Le Châtelard liessen wir aus...

...und fuhren direkt unterhalb Lens ins Tobel hinunter. Superschöne Abfahrten wechselten sich ab mit technischen Trails.

Dann stiessen wir auf diesen Tunnel, der von Rotscher schon etliche Male beschrieben wurde.  Meine beiden Kollegen mussten das Vorderrad abmontieren, damit sie das Bike überhaupt durch das Loch brachten, ich konnte aus bekannten Gründen das ganze Bike durchschieben Cool

Der Tunnel war beleuchtet, sicherheitshalber sagte Aschi dann noch, der letzte solle nochmal den Knopf drücken, man weiss ja nie wie lange die Zeitschaltuhr eingestellt ist.

Kurz darauf trafen wir auf die Bisse de Clavau, welcher wir bis nach Sion folgten. Je näher wir Sion kamen umso mehr Leute hatte es auf dem Weg. Wir machten aber immer schön Platz, aber oberhalb dem Tourbillon stachen wir dann doch zum Wohle aller durch die Rebberge runter nach Sion. Ein kleiner Abflug meinerseits etwa 100 Meter vor den ersten Strassen der Stadt erinnerte einmal mehr daran, dass man bis zuletzt konzentriert bleiben sollte.

In Sion und nach 48 km stiegen wir entspannt und in tiefer inniger Befriedigung in den Zug, welcher uns zurück nach Sierre brachte. Die 17 km entlang der Rhone zurück ersparten wir uns. Eine wunderschöne Tour in wunderbarer Gesellschaft, welche man aber wie anderorts bereits beschrieben, nur zu Randzeiten machen sollte.