Nach der Gewaltstour musste ich mich ausgiebig erholen. Und es begann dann auch zu regnen. Auch am folgenden Tag regnete es immer wieder, der Wetterbericht versprach jedoch Besserung. Darum machte ich mich gegen Mittag trotz leichtem Regen auf die Tour.

 
Ich fuhr rund 15 km dieser Suone entlang, danach wollte ich über umkehren oder weiterfahren entscheiden.


Dieser Weg führte in leichtem Gefälle immer höher über dem Aostatal entlang Richtung Courmayeur. Fast wie auf der Südrampe manchmal. Es hörte dann definitiv auf zu Regnen und ich beschloss, die Runde fertig zu machen. Über kurze knackige Schiebepassagen und lange Teeraufstiege führte die Tour langsam ins Vallon de Vertosan an den Fuss des Citrin.


Es folgte noch ein kleiner Übergang dazwischen, der Col du Mont Joux auf 1'930 M.ü.M.


Danach ging es leicht bergab. Im Nebel sah man bereits zum Übergang des Citrin beim obersten Strommasten.


Dieser wunderschöne Ort heisst Jovencan. Es ist ein gemütliches Refugio, wo man sich für den letzten Aufstieg stärken kann.


In angenehmer Steigung führte diese Alpstrasse...


...zum Abzweig des Wanderweges, wo dann knapp 400 hM schieben und tragen begannen.


Relativ flott war ich auf dem Col Citrin mit 2'482 M.ü.M. Das Wetter behagte mir eindeutig besser als auf der ersten Tour.


Die Abfahrt war dann wieder durchzogen. Bis zur Waldgrenze hatte es grösstenteils schöne Trails. Im Wald dann aber wieder wie auf der ersten Tous, verblockt, hohe Stufen, wenig fahrbar.

Tourdaten: 54 km, 5h23' Fahrzeit, 1'898 hM

Noch am gleichen Abend fuhr ich mit dem Camper weiter ins Val de Rhêmes im Gebiet des Gran Paradiso.