Als das letzte wirklich schöne und warme Wochenende angesagt war, schickte ich an einige bekannte und bisher unbekannte Kollegen und Blogger ein Mail, um noch zwei schöne Touren zu unternehmen. Spontan meldete sich Rotscher, der dann auch von Freitag bis Sonntag bei mir logierte.

Am Samstag nahmen wir dann die Chalberfärich-Tour unter die Stollen. Mit dabei waren auch noch Aschi (Trailblazer) und Andreas (Swiss BikeBlog), welcher in seinem Blog bereits eine umfangreiche Beschreibung der Tour geliefert hat. Darum folgen reichlich Bilder und weniger Text.


Panorama oberhalb Jeizinen über die Walliser Alpen


Wir mussten früh aus den Federn, um die erste Gondel in Kandersteg zum Sunnbühl zu erwischen. Dafür genossen wir dann die morgendliche Frische und Einsamkeit Richtung Gemmi, für mich jedesmal ein erstes Highlight.


Beim Hotel Schwarenbach noch alles ruhig, wohl noch alle in den Federn oder beim Frühstück.


Die kurzen knackigen Anstiege machten bereits warm. 


Bald schon standen wir auf der Gemmi und genossen die ersten Sonnenstrahlen.

Dann ging's rein in die einmal mehr grandiose Abfahrt nach Leukerbad. Es war wie immer der Hammer, trotzdem verhielten wir uns anständig.


Andreas...


...und Aschi hoch konzentriert.


Einfach nur schön diese Aussichten. Das Highlight dieses Mal war jedoch der begnadete Techniker Rotscher, welcher die ganze Wand fahrend bewältigte. Und zwar nicht runterbretternd, sondern gemächlich dafür technisch einwandfrei, die Spitzkehren perfekt mit dem Hinterrad umsetzend, einfach eine Augenweide. Wir drei blieben manchmal einfach stehen und schauten staunend zu.


In der Gondel zur Rinderhütte wurde der Platz knapp und knäpper, es deutete auf regen Verkehr Richtung Chalberfärich hin.


Ab der Rinderhütte ist praktisch auf dem ganzen Weg das Weisshorn zu sehen. Das superschönes Panorama der Walliser Alpen macht diese Tour zu einer der Schönsten.



Herrliche Trails führen uns zur Bachalp.


Rotscher...


...Aschi...


...und Andreas auf dem Trail Richtung Unteri Feselalp.


Nach dem steilen Aufstieg zum Stafel, der mittlerweile komplet geteert ist, hat man bald die Höhe erreicht.



Der Trail entlang des Schwarzhorn zur Oberi Meiggu ist ebenfalls traumhaft.


Ab der Faldumalp nahmen wir den Wanderweg runter nach Ferden. Es war zum schreien schön, es fehlen einem die Worte.


Rotscher fühlte sich wohl von dieser Miniatur-Eringerkuh provoziert...

In Ferden musste keiner von uns überredet werden, noch die Gondel auf die Lauchernalp zu nehmen. Hier lockte der Höhenweg rüber zur Kummenalp.


Und wir wurden nicht enttäuscht. Wir lernten einen weiteren traumhaften Trail hoch über dem Lötschental kennen.

Blick zurück zum Höhenweg Lauchernalp
Blick rüber zum Höhenweg, welcher unterhalb des Hockenhorn durchführt. Die Abfahrt von der Kummenalp nach Ferden war dann nochmals allererste Sahne und bildete den würdigen Abschluss dieses wunderschönen Tages.

Einmal mehr eine wunderschöne Tour voller Highlights. Wenn man so etwas noch mit guten Kollegen machen kann, ist der Spass um ein vielfaches grösser. Und die Eindrücke dringen irgendwie anders ein, wenn man sie mit jemandem teilen und am Ziel abklatschen kann.