Und schon stand die letzte Tour auf dem Programm. Das Wetter machte leider nicht mehr so mit, aber wenigstens blieb es trocken. Am Morgen zweifelte ich noch, ob ich überhaupt gehen soll. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Diese letzte Tour stellte ich mir selber zusammen. Hilfreich dabei war mir auch dieser Bericht hier.


Blick in die umliegenden Berge mit unzähligen Pässen, die noch zu begehen wären.


Der Trail zum Col de Fromage war doch einiges härter als angenommen. Steile Fahr- und Schiebepassagen wechselten sich ab.


Mitten im Bois des Bourrels.


Abrissstelle mit weichem kreidigem Gestein. Fahrfehler sind hier verboten. Der Trail führt ab hier...


...wieder flowig fahrbar der Seite entlang...


...zum Col de Fromage. Blick zurück auf den Trail von der Abrissstelle bis zum Pass.


Vom Col de Fromage führte der Trail eindrücklich dem Hang entlang, gespickt mit einigen kurzen Schiebe- und Tragepassagen.


Von hier führen dann die letzten 140 Höhenmeter schiebend zum letzten Pass.


Auf dem Col des Estronques war dann das Tagesziel erreicht.



Wieder wartet ein abartig geiler Trail über 800 Höhenmeter ins Tal. Und was wartet am Ende der Abfahrt auf der einzigen Brücke über den Fluss, waseliwas? Genau, eine Schafherde wird aus Fahrzeugen ausgeladen, bewacht von mehreren Hunden. Um einem weiteren Konflikt zu entgehen blieb mir nichts anderes übrig als querfeldein runter und den Bach unterhalb der Brücke zu durchqueren.

Nach 54 km in 4h25' war die letzte Tour vorbei. Die Eindrücke werden sehr lange nachhalten. Noch am gleichen Nachmittag fuhren wir über die schönsten französischen Alpenpässe in die Schweiz zurück. Und immer wieder sah ich hier und dort weit abseits Trails, die man eigentlich noch anschauen sollte...