Wir fuhren weiter in den Regionalpark Queyras, wo weitere wunderschöne Touren auf dem Programm standen. Mit 2884 M.ü.M. überfuhr ich auch den höchsten Punkt der Woche.

Der Regionalpark Queyras ist bei Bikern noch relativ unbekannt. In diesem Forum las ich jedoch bereits einige Berichte darüber. Zudem sah ich im französischen Fernsehen kürzlich einen sehr schönen Bericht über das Gebiet. Und die Superlativen im Bericht von Lukas Stöckli über sein Bikecamp Queyras kann ich nur bestätigen. Es ist ein fantsatisches Bikerevier, ich war sicher nicht zum letzten Mal da.


Wir campierten wiederum sehr idyllisch auf dem Campingplatz in Abriès mit herrlicher Sicht auf die umliegenden Berge.


La Demoiselle de Coiffée


Nach dem schmucken Dörfchen St-Véran lässt man die Zivilisation hinter sich, zumindet um diese Jahreszeit.


Zuerst geht's stetig aufwärts auf einer Alpstrasse...


...bis dann der Trail zum ersten Pass abbog. 540 Höhenmeter schieben standen bevor.


Es war jedoch viel weniger schlimm als angenommen, etliche Teilstücke sind fahrbar, der ganze Weg ist sehr flowig angelegt, hinunter müsste man kein einziges Mal absteigen.


In 55 Minuten war ich auf dem Col de Chamoussière...


...wo ich eine gemütliche Mittagspause einlegte und die herrliche Bergwelt auf mich einwirken lies. Und der Monviso war auch wieder da, jetzt jedoch viel näher.


Von der Passhöhe traversiert man auf sensationellen Trails zur Passhöhe des Col Agnel.


Auf dem Col Agnel mitten auf der Grenze Frankreich-Italien.


Weiter zum nächsten Pass mit einer kurzen Schiebepassage. Leider wurde das Wetter wiederum schlechter. Ich hatte ein wenig Pech, die schönsten Tage waren dann, wenn wir mit dem Camper unterwegs waren.


Riesensteinmandli auf dem Col Vieux.


Was dann kam war Extraklasse. Ein sensationeller Trail über 900 Höhenmeter hinunter entlang von zwei Seen.


Lac Foréant



Lac Égorgéou


Wahnsinn dieser Downhill. Von so was träumt man... Unterwegs zeigte sich auch die Anwesenheit des Wolfes, mitten auf dem Trail lag ein erst vor kurzem gerissenes Schaf.


Am Ende landet man im Flussbett in l'Echalp, von wo es zum Ausrollen abseits der Strasse entlang des Flusses zurück zum Campingplatz geht.

Hammertour mit 53 km in 5h05'. Für mich die schönste Tour der ganzen Woche.